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Einige Haken bei Online-Flugbestellungen

Viele der deutschen Urlauber möchten gern so preiswert wie möglich das Urlaubsziel erreichen. Deshalb werden die Preise unter den Fluggesellschaften verglichen und bei dem preiswertesten Anbieter wird gebucht. Die günstigsten Angebote versprechen vollmundig die Billigairlines. Auch diese Fluglinien haben nichts zu verschenken so kommen zu dem vermeintlichen Schnäppchen weitere Gebühren dazu.

Es beginnt schon mit der Bezahlung der Flugreise. Zahlt der zukünftige Fluggast mittels Kreditkarte, verlangen einige Fluggesellschaften der Billigflieger eine Bearbeitungsgebühr von 7,50 Euro. Der Hinweis, welche kostenlosen Zahlungsmöglichkeiten angeboten werden, ist auf den Internetseiten gut versteckt zu lesen. So wird die Sache günstiger, wenn das Konto per Bankeinzug belastet wird. Bei der Bestellung über das Internet wartet eine weitere Falle auf den Kunden. So kann es vorkommen, dass ungewollt eine Reiseversicherung abgeschlossen wird. Um dieser zusätzlichen Gebühr zu entgehen, muss das Häckchen im betroffenen Feld gelöscht werden.

Die nächste Überraschung ist die Anreise zum Flughafen. Die Billigflieger starten oft von kleineren abgelegenen Flughäfen, so wird der Weg dort hin kostenintensiver. Die Fluggäste sollten besonders wenig Gepäck mitnehmen, denn bei Übergewicht wird so richtig in das Portemonnaie des Fluggastes gelangt. Ryanair fordert für jedes Gepäckstück 6 Euro welches im Voraus bezahlt wurde. Wird für das mitgebrachte Gepäck am Flughafen der Preis entrichtet, sind es pro Stück 12 Euro. Besonders viel wird für das Übergewicht verlangt. So sind von dem Gast bei Easyjet 15 Euro pro zusätzliches Kilo vom Reisegebäck fällig. Rechnet man einmal alle Zusatzkosten genau zusammen, so ist der Unterschied zu den normalen Fluggesellschaften gar nicht so groß.

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