Was ist angesagt in der Modewelt für die kommenden kalten Monate? Was ist tragbar, und was ist eher alltagsuntauglich? Knallfarben werden erstmal von den Straßen verschwinden, so zumindest die fachmännische Prognose. Blau ist in stattdessen, und am Besten von Kopf bis Fuß. Blau soll Schwarz ersetzen, und das in allen Schattierungen. Azurblau, Kobalt, königliches Blau und sogar Petrol kommen wieder auf die Kleiderstangen – letztgenannte eine Farbe, welche vor zwei Jahren schon einmal im Trend war. Angesagt ist der Komplettlook. Aber auch für alle anderen so genannten Herbstfarben darf man gern den Ton in Ton-Trend durchziehen.
Blau soll es also sein für die nächsten Monate, aber der Python-Print ziert ebenfalls die Muster der neuesten Kollektionen. Die Schlange ersetzt den Leopard und findet sich auf allem von seidigen Kleidern, schmal geschnittenen Mänteln über Blusen bis hin zu Handtaschen, Schuhwerk und Strumpfhosen. Besonders gern gesehen in dezenten Beige- und Grautönen.
Aber mal abgesehen von Mustern und Farben, wie sieht es mit den Stoffen aus? Glanz und Glimmer schienen die Stichworte der letzten Laufstege zu sein. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Tops aus Latex, glänzende Kleider, Röcke aus diversen Lackmaterialien, Pailletten in besonders großer Ausführung, Metalle und Glitzerschuhe – alles ist erlaubt.
Für eher dezentere Geschmacksrichtungen ist das Angebot allerdings auch vielseitig, der Trend geht zur maskulinen Seite, das Stichwort hier ist Gendermix. Hauptsache lässig und bequem soll es sein. Nach Herzenslust kann gemischt werden mit weiten Männerhosen, übergroßen Mänteln und Sakkos, und wenn man das noch mit Glanz und Glitter zu kombinieren weiß, kann man den dunklen Wintertagen eine klare Kampfansage machen.