Dass sich viele Erwachsene zu Weihnachten etwas Technisches wünschen, um in der modernen Welt der innovativen Kommunikationsmöglichkeiten nicht hinten anzustehen, ist keine Überraschung. Doch sogar die Allerkleinsten interessieren sich schon für fast nichts anderes mehr auf dem Gabentisch. Die Stunden von Lego, Skateboards und Brettspielen sind wohl gezählt, vor allem in den USA. Nach neuesten Studien wünscht sich die Generation der „iBabys“ technisches Spielzeug, denn alles andere ist zu langweilig.
Es ist zum Teil kein Wunder, dass Kinder so sehr auf diese neuen technischen Geräte wie iPads oder iPhones stehen, wachsen sie doch damit auf und werden mit den Geräten als etwas Selbstverständlichem tagtäglich zuhause konfrontiert. In den Vereinigten Staaten wollen zum fast 45 Prozent aller 6- bis 14-Jährigen ein iPad unter dem 2011er-Christbaum vorfinden. Außerdem wünscht sich ein knappes Drittel der Heranwachsenden einen iPod, und mehr als 25 Prozent will das iPhone in ein paar Wochen sein Eigen nennen. Der Hype greift langsam, aber sicher auch in der Bundesrepublik um sich. So griffen seit Beginn der Adventszeit schon mehr Einkäufer zu technischen Geräten als im identischen Vorjahreszeitraum.
Die Beliebtheit technischer Geräte unter Kindern und Jugendlichen hat zugenommen, seit auch die Bedienung immer einfacher wird – kinderleicht, eben. Selbst klassische Spiele werden technisch aufgerüstet. Anstatt normaler Buntstifte, sind inzwischen solche wie der ColorStudioHD erhältlich, mit dem man sich wiederum auf dem iPad künstlerisch austoben kann. Und auch Plüschtiere sind out, gibt es doch nun allerlei Robotertiere, die normalen Haustieren zum Teil ziemlich nahe kommen. Und nicht so viel Pflege und Zuneigung erwarten.